Hier findet ihr aktuelle Nachrichten und Themen


17.08.2021 
Die schrecklichen Bilder aus Afghanistan lassen mir keine Ruhe. Gerne hätte ich euch die kommenden Tage weiter mit fröhlichen Bildern aus dem Wahlkampf informiert. Doch die Lage in Afghanistan lässt mir keine Ruhe und stimmt mich keinesfalls munter, fröhliche Wahlkampfbilder zu posten, auch wenn in den letzten Tagen viel passiert ist. Wir brauchen jetzt eine Politik die schnell und konsequent handelt und versäumtes schnellstmöglich nachholt. Was wir jetzt brauchen ist eine schnelle Evakuierung der Menschen und der Schutz dieser vor den Taliban. Weiterhin müssen der Schutz der Menschenrechte sichergestellt werden. Es zereist mir das Herz wenn ich die Szenen vom Flughafen Kabul auf Twitter sehe, die Verzweiflung der Menschen und die Angst vor dem was kommt. Die internationale Gemeinschaft muss sich ihrer Verantwortung jetzt stellen und für die Zukunft evaluieren wie wir es schaffen nach einem Einsatz das Land zu verlassen ohne dass dies zerfällt. Wir müssen was die strukturellen Elemente dieser Einsätze angeht viel lernen. Jetzt geht es aber erstmal darum den Menschen zu helfen, auch wenn diese leider zu spät und für einige zu spät kommen wird. Meine Gedanken sind bei den Menschen und unseren Soldat*innen vor Ort. 

Als Bild wählte ich eine Aufnahme des Kunstprojektes Leuchtenfeld. Über 100 Laternen leuchteten für Menschenrechte und den Schutz für geflüchtete Menschen.

22.07.2021

Stark für Augsburg und stark für das Augsburger-Land! Wir treten an für die Region.„Ändere die Regierung, die Welt braucht es!“ - Claudia Roth -Damit hat Claudia völlig recht und genau für diese Veränderung in der Politik treten wir an. Veränderung nicht nur in der Klima- und Umweltpolitik sondern auch in Sachen Energie, Mobilität und für mich besonders wichtig unser Gesundheitssystem. Viele Jahre wird über Reformen gesprochen und Verbesserungen versprochen. Passiert ist wenig. Das möchte ich ändern. Der Mensch, als Patient, Pflegender oder als Arzt soll wieder im Mittelpunkt unserer Gesundheitspolitik stehen. Die Fokussierung auf Gewinne und Profite sowie die Zweiklassenmedizin muss der Vergangenheit angehören. Es gibt viel zu tun! Lasst uns den Aufbruch wagen!



 15.07.2021 
Zusammen mit Christina Haubrich war ich am 15.07.2021 beim staatlichen Bauamt in Augsburg. Thema: natürlich die Osttangente, oder wie es jetzt heißt „Ertüchtigung der B2“. Das Gespräch war für beide Seiten äußerst informativ jedoch spürten wir in vielen Aussagen, dass nach dem Willen der Union auch zukünftig mit dem Straßenbau weitergehen wird. Alternativen werden nicht berücksichtigt oder gesucht. Die Antwort auf mehr Verkehr, neue Straßen und mehr Verkehr an anderer Stelle. Jetzt liegt es an uns politische Entscheidungen so zu treffen, um zukünftige Straßenbauprojekte überflüssig zu machen! 


Nach dem gewaltsamen Tod eines jungen schwulen Mannes in Spanien sind tausende Menschen in Madrid und vielen anderen Orten auf die Straße gegangen. Diese grausame und rücksichtslose Tat schockiert mich zu tiefst. Meine Gedanken sind bei der Familie und der queeren Community in Spanien. In Augsburg hängen nach der Tat die Regenbogenflaggen auf Halbmast. Solidarität mit Spanien.

20.07.2021 

 Ich trete an für ein Gesundheitssystem der Zukunft. Für ein Gesundheitssystem, welches den Menschen als Patient, Angehöriger, Pflegekraft usw. in den Mittelpunkt seines Tuns rückt. Ich möchte finanzielle Fehlanreize im System durchbrechen, die Finanzierung unserer Gesundheitspolitik sozial gerecht gestalten, die Zweiklassenmedizin endlich beenden und als Rettungssanitäter der präklinischen Notfallmedizin im Bundestag eine starke Stimme geben.

Vergangenes Jahr hat uns Corona die Stärken und Schwächen des Gesundheitssystems gezeigt. Eine Welle der Solidarität und Dankbarkeit für das Personal rollte über das Land. Nun, knapp 18 Monate seit Pandemie Beginn, ist das Thema Gesundheit erneut in den Hintergrund gerückt. Wer klatscht heute noch auf den Balkonen? Der politische Diskurs ist weitergezogen. Für mich erst recht Motivation, mich für einen nachhaltigen Wandel im System einzusetzen. Bezahlung, Personal, Schichten, Digitalisierung, Finanzierung, Lobby,.. Es gibt viel zu tun! Doch es geht um unsere Gesundheit! 

21.07.2021

Heute findet der bundesweite Drogentotengedenktag statt. 1581 Menschen starben 2020 in Deutschland (in Bayern 248) an den Folgen ihres Drogenkonsums. Das bedeutet einen Anstieg zum Vorjahr 2019 um 13%. Hauptursache der Todesfälle sind Überdosierungen mit Opioiden und Morphin, sowie die Kombination mit anderen Substanzen. Auffällig ist auch die Zunahme der Todesfälle aufgrund langjährigen Drogenmissbrauchs.

Drogentod vermeiden Substitution individualisieren! Die Substitutionsbehandlung entlastet drogenabhängige Menschen nicht nur davon sich illegal Substanzen beschaffen zu müssen sondern legt auch gleichzeitig die Basis für weitere medizinische und psychosoziale Hilfestellungen. Von derzeit 165.000 opiatabhängigen Menschen befindet sich nur etwa die Hälfte in einer Substitutionsbehandlung. Es bedarf einer strukturellen Veränderung der Behandlung, vor allem im ländlichen Raum sowie der Entbürokratisierung der Behandlung für substituierende Ärzte!

Wir Grüne wollen weg von alten Rollenbildern und Klischees, hin zu einer ehrlichen und nachhaltigen Drogenpolitik mit echtem Jugendschutz. Hierzu brauchen wir Regulierung statt Repression. Dabei muss uns weiterhin bewusst sein, dass Drogen nicht harmlos sind. Gegen riskante Konsumformen muss weiterhin vorgegangen werden. Ein elementarer Bestandteil einer neuen Drogenpolitik ist die Austrocknung des Schwarzmarktes. Verkauf und Kontrolle durch den Staat sind dabei ein wichtiger erster Schritt. Legalisierung und Entkriminalisierung von Cannabis! 


20.07.2021 

Die wertvollsten Flecken haben wir vor unserer eigenen Haustür! Mit dem Rad ging es zusammen mit Christian Hierneis, Marwin Hillenbrand und Felix Senner und vielen weiteren Grünen und FreundInnen zu den Biotopflächen rund um Großaitingen. Eine wunderbare Tour! Allerlei besonderes gab es zu entdecken. 

Wir werden uns dafür einsetzen, dass insbesondere Ausgleichsflächen mehr Gewicht bekommen und nicht als notwendiges Übel gesehen werden, sondern als das, was sie sind: Wertvoller Ausgleich für Flächenversiegelung. Ein echter Ausgleich wäre natürlich, wenn für jeden versiegelten Quadratmeter ein Quadratmeter entsiegelt würde... Aber das wird so schnell nicht. Deshalb brauchen wir Ausgleichsflächen, wie wir sie uns heute angesehen haben, um der Natur, die für unsere Lebensgrundlagen sorgt, etwas zurückzugeben, was wir ihr genommen haben.

Es bedrückt mich sehr dass solch lebendige Wiesen immer seltener werden. Wo man hinsieht, pures Leben und eine besondere Artenvielfalt. Diese gilt es zu schützen und bedrohten Arten mehr Platz zu geben. Eine tolle Tour mit viele. Eindrücken und Gesprächen, danke für die großartige Organisation!

07.07.2021
Meine Angst bekommt ihr nicht! Euer Hass und eure Hetze machen mich nur lauter! Sechs Wochen nach dem Urteil wegen Beleidigung am Amtsgericht in Passau gegen einen 67-jährigen Schwulenhasser droht mir dieser nun mit Rache und körperlicher Gewalt. Der Grund: ich habe mich gegen Hass und Hetze gerichtlich gewehrt und ich bin Schwul. Diese jüngste Attacke schüchtert mich nicht ein! Ich werde auch gegen diese weiter entschlossen vorgehen. In unserer Gesellschaft ist kein Platz für Hass, Hetze, Bedrohung und Diskriminierung! Love is Love! Und dafür setze ich mich an jeden einzelnen Tag ein!
Berichterstattung Queer.de: https://gruenlink.de/27px
Berichterstattung AZ:  https://gruenlink.de/27py



05.06.2021
"Wenn ich einen Organspendeausweis habe, dann werde ich vom Rettungsdienst nicht wiederbelebt, weil meine Organe wertvoller sind." Zur Organspende kursieren noch immer reichlich Mythen und Halbwahrheiten. Heute am Tag der Organspende möchte ich zumindest mit diesem Mythos aufräumen! 

 

Ich kann euch versichern: An dieser Aussage, und er Angst dahinter, ist nichts dran! An oberster Stelle steht für uns im Rettungsdienst immer die Versorgung unserer Patient*innen. Die Nachfrage nach dem Organspendeausweis habe ich im Einsatzgeschehen noch nicht aktiv miterlebt und ist für den Rettungsdienst vor Ort auch mehr als zweitrangig. Von Bedeutung wird die Frage nach einem Organspendeausweis meist erst in der Klinik. Fazit: Nur weil eine Person einen Organspendeausweis hat, versorgt der Rettungsdienst diese Person nicht besser oder schlechter oder lässt diese Person sogar sterben. 

 

Es ist wichtig mehr über Organspende zu sprechen, zu informieren und mit Mythen aufzuräumen. In Deutschland warten rund 9400 Menschen auf ein lebenswichtiges Spenderorgan. Die Zahl der Organspender*innen ist in Deutschland in den letzten Jahren und auch während der Pandemie nahezu konstant geblieben. Dennoch ist Deutschland im europäischen Vergleich nur auf dem sechsten Platz. Dies verdeutlicht, die Wichtigkeit der Diskussion über Organspende und Wege mehr Menschen, im Zweifelsfall, von einer Spende zu überzeugen. Organspende rettet leben. 

 

Und am Tag der Organspende müssen wir noch ein Thema anschneiden: Die Blutspende. Während homosexuelle Menschen Organe spenden dürfen, so ist eine Blutspende nach wie vor nicht erlaubt. Zeit diese Stigmatisierung und Diskriminierung endlich zu beenden.

 

Ich trage meinen Ausweis immer bei mir. Wie steht ihr zur Organspende und habt ihr euren Ausweis immer dabei?

 

26.05.2021
Urteil gefallen! Auf 53 Seiten befassten sich die Ermittlungsbehörden mit gezielt homofeindlichen Kommentaren unter meinen Beitragen. Im letzten Jahr konnte der Täter ermittelt werden und nun wegen Beleidigung in Passau verurteilt werden. Für mich ist es unverständlich, was in den Köpfen mancher Leute vorgeht, Menschen, vor allem im Internet, mit derartigem Hass zu entgegnen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, das zeigt das Urteil deutlich! Ich werde mich durch solche Kommentare und Angriffe nicht aus der Politik zurückziehen und meiner Linie für eine offene und bunte Gesellschaft weiter treu bleiben. Love always wins! 

19.05.2021
Wo ist der Wald?! Das habe ich mich beim Besuch der Thüringer Staatsforsten bei Sonneberg gefragt. An Waldwegen türmen sich die Holzstapel und Hektarweise wird der Wald gerodet. Die Auswirkungen des massiven Schädlingsbefalls durch Borkenkäfer werden besonders deutlich. Weite Teile des Waldes mussten gerodet werden, um den Befall einzudämmen. 

Wie sieht ein Klimawald der Zukunft aus? Mit großer Sicherheit anders als die Wälder, die wir kennen. Trockenheit, Hitze, Monokulturen und Schädlinge setzen unsere Wälder unter Druck. Die Folge: unsere Wälder sterben. 

Dieses Bild und die Entwicklungen dahinter sind eine Vorwarnung für Regionen, welche von diesen bis jetzt verschont geblieben sind. Das Bild sagt uns auch: Wir dürfen keine Zeit verlieren zu handeln! 

Damit unsere Wälder auch in Zukunft bestehen und durchatmen können braucht es jetzt schnelle Maßnahmen und politische Entscheidungen.

17.05.2021
ut out your #rainbowflag
#idahobit #loveislove #lgbtq #lgbtiqfreedomzone
Der internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie geht
auf den 17. Mai 1990 zurück: Damals beschloss die WHO, #Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Doch auch 31 Jahre nach dieser Wegweisenden Entscheidung ist die Situation queerer Menschen weltweit prekär. Ausgrenzung, Stigmatisierung oder Diskriminierung sind an der Tagesordnung. Die jüngsten Entwicklungen in Osteuropa aber auch afrikanischen oder asiatischen Ländern zeigen uns wie wichtig Sichtbarkeit und der Kampf für queere Rechte ist. Ich stehe an eurer Seite!

08.05.2021
Henry Dunant hat heute Geburtstag! Es ist mir eine große Freude ein Teil der aktiven Rot-Kreuz Gemeinschaft weltweit sein zu dürfen, 426.000 ehrenamtliche Helfer*innen allein in Deutschland. Gemeinsam setzen wir uns im Rettungsdienst oder der Bereitschaft für Menschen vor Ort sowie für Menschenrechte weltweit ein. In mittlerweile 191 Ländern gibt es eine nationale Rotkreuz- oder Rothalbmond-Gesellschaft. Damit ist die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung die größte humanitäre Organisation der Welt. Wie jedes Jahr am 8. Mai werbe ich auch heute für ehrenamtliches Engagement beim Roten Kreuz, der Feuerwehr, dem THW, dem Sportverein oder einer anderen gemeinwohlorientierten Organisation. Ehrenamt ist Ehrensache!

05.05.2021
Die wenigsten Menschen machen sich im Alltag aktiv Gedanken über Inklusion. Wieso auch? Wenn das gesellschaftliche Leben auf die Bedürfnisse der Normgesellschaft abgestimmt ist und man selbst dieser entspricht. Das merke ich vor allem in meiner Tätigkeit als Rettungssanitäter. Alles ist auf die Norm ausgelegt: Gebäude, Hilfsmittel, Fahrzeuge, Texte, Bücher, usw. Doch innerhalb einer Sekunde kann sich das Leben verändern. Ob Unfall, Schlaganfall oder Erkrankung. Mit einem Mal verändert sich das Leben und es wird deutlich spürbar wie exklusiv unsere Gesellschaft für viele Menschen in vielen Bereichen ist. Ein für mich sehr bedrückendes Beispiel, welches ich oft im Rettungsdienst erlebe, ist die Situation älterer Menschen, welche sich zuhause selbst versorgen und ein ganzes Haus zu bewirtschaftet haben. Oft werden nur noch einzelne Räume im Erdgeschoss oder Obergeschoss bewohnt. Viele Häuser sind nicht altersgerecht oder barrierefrei ausgebaut und stehen den Menschen im Weg. Für eine inklusive und selbstbestimmte Gesellschaft müssen wir noch einiges an Arbeit leisten! Am 05.Mai, dem europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, unterstütze ich die Forderungen von Menschen mit Behinderung nach mehr Rechten. Gib deine Stimme für Inklusion!

05.05.2021
Ich bin Europäer. Für mich ist dieser Ausspruch ebenso selbstverständlich wie offene Grenzen, der Euro, der europäische Gedanke und die Wertegemeinschaft. Unsere gemeinsame Wertegemeinschaft erfuhr in den letzten Jahren Risse. Länder wie Polen und Ungarn geraten wegen deren teils rechts konservativen Regierungen in die Schlagzeilen wenn es um Pressefreiheit, Frauenrechte oder die Rechte queerer Menschen geht. Es ist unerlässlich sich als Europäer*in mit Gruppen, die für ein freiheitliches Europa kämpfen, zu solidarisieren und diesen Autokraten eine klare Abfuhr zu erteilen. Dieses Statement möchte ich heute am Europatag des Europarates setzen. Auch in Zukunft stehen wir für ein freiheitliches und buntes Europa ein!

01.05.2021
Tarif gibt es nur Aktiv. Ein kleiner Rückblick auf meinen ersten Warnstreik . Seit 2013 bin ich Mitglied der NGG und engagiere mich für faire Tarife, gerechte Löhne, mehr Förderung der Jugend mit einer Übernahme Garantie der Azubis und ein Ende unlimitierter Leiharbeit. Wie sehr vermisse ich die Demos am 1. Mai am Tag der Arbeit. Doch auch ohne Demo ist heute der perfekte Tag Gewerkschaftsmitglied zu werden! Nur mit starken Gewerkschaften können wir uns stark für Arbeitnehmer*innenrechte einsetzen!Tarif gibt es nur Aktiv. Ein kleiner Rückblick auf meinen ersten Warnstreik . Seit 2013 bin ich Mitglied der NGG und engagiere mich für faire Tarife, gerechte Löhne, mehr Förderung der Jugend mit einer Übernahme Garantie der Azubis und ein Ende unlimitierter Leiharbeit. Wie sehr vermisse ich die Demos am 1. Mai am Tag der Arbeit. Doch auch ohne Demo ist heute der perfekte Tag Gewerkschaftsmitglied zu werden! Nur mit starken Gewerkschaften können wir uns stark für Arbeitnehmer*innenrechte einsetzen!

14.04.2021
Eine spannende Diskussion im Café Blaulicht mit Katha Schulze. Herzlichen Dank Daniel für die Einladung. Eine große Freude, dass ich dabei sein durfte! Neben meinem Bericht aus dem Rettungsdienst gab es spannende Insiderberichte bspw. zur Feuerwehr von Leon Eckert, zum THW von Felix Erbe und zur Bergwacht und Polizei. Ein spannender Abend. Wir sehen bei den Blaulichtorganisationen gibt es noch viel zu tun, damit wir auch für zukünftige Einsätze gut gewappnet sind. Herzlichen Dank!!

08.04.2021
Personalmangel ist tödlichMorgen um 19.00 Uhr! 
Für jeden Menschen muss die Würde gewährleistet werden - auch im Krankheitsfall. Doch das ist leider nicht möglich. Das Personal in Kranken-, und Pflegeeinrichtungen ist am Limit. Menschen wird das Essen weggenommen weil das Anreichen zu lange dauert.
Ein schrecklicher Alltag für alle Beteiligten.
In Deutschland fehlen 120.000 Pflegende und über 15.000 Ärzt*innen.

Doch wie können wir diesen Personalmangel verringern. Darüber wollen Aron Skopp, Johannes Wagner und Stefan Lindauer zusammen mit Katharina Wittig (Sprecherin der LAG Gesundheit Bayern) diskutieren.

07.04.2021 - Internationaler Tag der Gesundheit
Gesundheit und Geld. Zwei Aspekte, die in unserer heutigen Zeit eng miteinander verworren sind. Doch was ist uns unser Gesundheitssystem wert und was ist uns unsere eigene Gesundheit wert? Die Entwicklungen auf dem Gesundheitsmarkt kannten in den vergangenen Jahren kannte nur eine Richtung: Mehr Profit muss generiert werden. Mehr Profit gibt es nur, wenn Menschen krank sind und eine Behandlung benötigen. Die Zahl der operativen Eingriffe sowie die Zahl der täglich verkauften Arzneimittel in Deutschland wächst stetig. Gigantische Geldsummen wandern durch unser System. Doch sind wir heute gesünder als vor 20 Jahren? Hier scheiden sich die Geister. Während auf der einen Seite heutzutage neue Therapien und Therapieansätze möglich sind, welche es vor 20 Jahren noch nicht gab, finden auf der anderen Seite vermehrt teils überflüssige operative Eingriffe statt. Die Antwort auf diese Frage liegt irgendwo dazwischen. Doch was sich erheblich verändert hat, ist der betriebswirtschaftliche Druck auf unsere Krankenhäuser und Arztpraxen. Krankenhäuser müssen sich rechnen und schwarze Zahlen schreiben. Das gelingt nur mit vielen Patientenzahlen und Einsparungen bspw. beim Personal. Mit der Reform der Krankenhausfinanzierung Anfang der 2000er wurden finanzielle Fehlanreize in unserem System geschaffen. Nicht mehr der Mensch steht im Fokus, sondern der Profit. Global betrachtet ergibt sich ein ähnliches Bild. Die Investition in die weltweite Gesundheit wirft meist keinen Profit ab und ist somit nicht wirtschaftlich für Unternehmen und Staaten. Dabei zeigt uns die Pandemie sehr deutlich, wie wichtig es ist, global in Gesundheit zu investieren. Für mich ist es an der Zeit, diese starren Strukturen in der Finanzierung unserer Gesundheit zu brechen. Daseinsvorsorge kostet Geld und soll für die Menschen da sein und keine Profite abwerfen. Als Sozialstaat sollte es unsere Aufgabe sein, mit der aktuellen Finanzierung zu brechen und neue Wege zu diskutieren und dabei auch das Große und Ganze im Blick zu behalten.

23.03.2021
Eine besondere Stimmung! Das Schloss Blumenthal lädt zur Kunstausstellung "Leuchtenfeld" ein. 144 Leuchten, genäht aus dem Stoff von Schwimmwesten und aufgestellt im Innenhof. Das leuchtende Orange und der Schneefall letzten Freitag erzeugen eine besondere Stimmung. Es wird darauf aufmerksam gemacht: Es braucht mehr Menschlichkeit in dieser Welt! Noch bis Ende Mai kann das Projekt bewundert werden.

22.03.2021
Gestern fand unser erster digitaler Frühjahresempfang statt. Wie ich in meiner Rede anmerkte: Ich hoffe auch unser erster und letzter! Der persönliche Kontakt und die Gespräche gehen mir persönlich sehr ab. Neben toller Musik und einer großartigen Festrede von Claudia Roth habe ich mich über den ehrlichen Austausch mit unseren Gästen aus dem Landkreis sehr gefreut. Bei unserer Diskussion merkten wir schnell, dass die Spontanität der Politik eine große Belastung für alle ist. Sei es bei Künstler*innen, Unternehmen, Schüler*innen oder in der Flüchtlingsarbeit. Danke an alle die dabei waren und hoffentlich bis bald!

19.03.2021
Er ist da! Der Entwurf zum Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021! Als Rettungssanitäter freue ich mich über ein bereites Kapitel mit vielen Handlungssträngen für eine Gesundheitspolitik der Zukunft. Nun wird das Programm studiert, Änderungsanträge verfasst und im Sommer diskutiert. Ich freue mich auf diesen Prozess und auf ein großartiges Wahlprogramm. Infos zum Wahlprogramm gibts hier: https://www.gruene.de/artikel/wahlprogrammprozess

08.03.2021
Care Berufe, Pflege und Daseinsvorsorge sind mit der Zeit im gesellschaftlichen Kontext "klassische Frauenberufe" geworden. 76% des Personals in der Pflege sind Frauen*. Doch es sind Berufe, auf die wir uns täglich verlassen und den Laden am laufen halten. Jahrelang wurde ein Sektor mit 5,3 Millionen Beschäftigen vernachlässigt. Corona zeigte uns allen, wie wichtig die Arbeit in der Pflege, in den Krankenhäusern und im medizinischen Bereich ist. Im Jahr 2020 brannte sich der Begriff systemrelevant in unsere Köpfe ein und wir klatschten auf dem Balkon. Belassen wir es hierbei nicht bei Lippenbekenntnissen und zeigen, was es bedeutet systemrelevante Berufe endlich angemessen zu entlohnen, das Nachwuchsproblem in den Griff zu bekommen und entsprechend aufzuwerten.

04.03.2021
Bildung in der Krise! Bildung < Wirtschaft?!
12 Monate Pandemie haben unseren Alltag ordentlich durcheinander gewürfelt. Zentraler Punkt bei all den Diskussionen um Schließungen und Lockerungen waren Schulen und die Wirtschaft. Doch gab es hierbei immer wieder Kritik. Was ist wichtiger und welcher Bereich wird priorisiert behandelt: Schulen oder die Wirtschaft? Diesen Donnerstag Diskutieren wir unter der Fragestellung.
Seid gerne dabei!

28.02.2021
Alle Wälder bleiben. Warum einen für das Ökosystem wichtigen Bannwald roden, wenn für eine Werkserweiterung der Lech-Stahl-Werke Alternativen zur Verfügung stehen würden. 18 ha Wald sollen gerodet werden. Großes Unverständnis bei Anwohner*innen. Die Auswirkungen für das Ökosystem am Lech gravierend. Wir halten dagegen und kämpfen für Alternativen und Erhalt des Bannwaldes

19.02.2021
Liebe Freundinnen und Freunde, 

heute gedenke ich in tiefer Trauer denjenigen, die durch den rassistischen Anschlag in Hanau ums Leben kamen. Meine Gedanken sind dabei vor allem bei den Angehörigen, denen durch den Hass in unserer Gesellschaft tiefster Schmerz zugefügt wurde. Ich bedauere zutiefst, was ihnen angetan wurde. Lasst uns gemeinsam für eine Gesellschaft ohne Rassismus und ohne Hass engagieren, in der wir alle Menschen mit Respekt und Würde behandeln. 
Aber heute – lasst uns trauern.

17.02.2021
Unsere Fraktion lehnte in der heutigen Kreistagssitzung den Haushalt für 2021 ab. Wir freuen uns über die vielen zahlreichen Investitionen des Landkreises über das Soll hinaus. Auch stehen wir zu unseren Schulen, Kliniken und unseren Sozialausgaben. Doch fehlen uns in diesem Haushalt zukunftsweisende Entscheidungen und der Paradigmenwechsel in der Politik. Mehr Umwelt- und Klimaschutz und weg von alten Denkmustern. Der Status quo wird hier zementiert! Die Weitsicht fehlt uns, daher lehnten wir diesen Haushalt ab. Doch der nächste Haushalt kommt und wir werden unser Bestes geben, unsere Vorschläge einzubringen.

17.02.2021
Mehr Transparenz und Bürger*innen-Beteiligung im Landkreis Aichach-Friedberg. 
Mit drei erfolgreichen Anträgen ist es uns Grünen gelungen, die Geschäftsordnung des Kreistages dahingehend zu verändern, dass die Bürger*innen des Kreises noch mehr Möglichkeiten erhalten, sich über Kreisthemen umfassend zu informieren. So stimmte die Mehrheit der Kreistagsmitglieder für: 
- Einen Testlauf von live Übertragungen aus den Ausschüssen und ferner aus dem Kreistag 
- Kreisbürger*innen erhalten zu Beginn der Kreistagssitzung die Möglichkeit, Fragen an das Plenum zu stellen (Beantwortung erfolgt schriftlich) 
- Neben den Sitzungs- und Beschlussvorlagen zu den Sitzungen werden auch die Anlagen (nach Datenschutz) hierzu veröffentlicht. 
Für uns ein großartiger Erfolg für mehr Bürger*innen-Beteiligung im Kreis. Zeit wurde es.